...und weiter?
12:00 - 13:00: 1 Butterbreze (250 kcal)
15:00 - 17:00: 1 Banane oder 1 Schokoriegel (100 kcal)
ab 18:00: große Portion Pasta mit Gemüse & Soße & Käse (750 kcal)
Total ~ 1100 kcal
So sieht meine Ernährung die letzten Tage aus. Eigentlich noch ok, auch wenn es mehr und gesünder sein könnte. Aber ich frage mich warum ich jeden Tag dasselbe esse, und das zu den gleichen Zeiten?
Ich habe früh wenig Apetit, weil ich da meistens erstmal meine Gefühle sortieren muss um in den Tag zu starten. Oder verbiete ich mir Essen vor 12 Uhr? Ich glaube ich schiebe das Frühstück immer hinaus, bis es mittags ist.... Zwischendurch ein kleiner Snack, und abends zwinge ich mich zu Nudeln. Oder? Hm, ich wollte schon seit Tagen eine Pizza essen, aber ich finde immer wieder Ausreden: Tiefkühlpizza schmeckt nicht, richtige Pizza ist zu teuer...
Kann man seine Nahrung unbewußt reduzieren, sich aber einreden dass alles ok ist?
Dazu kommt dass mal wieder ein Uni-Wochenende vor der Tür steht. Ein Wochenende mit lauter anderen Studenten in nem Seminarhaus. Letztes Mal war das im April, und wenn ich daran denke bekomm ich auch etwas Angst - im April habe ich so gut wie alle Mahlzeiten ausgelassen, zum Frühstück nur Kaffee getrunken, sonst im Zimmer 'versteckt'. Beim Abendessen saß ich dann total fertig vor einem 3-Gänge-Menü...
Und diesmal? Ich fühle mich beim Gedanken an Frühstücksbuffetts unwohl. Es gibt wahrscheinlich wieder nichts richtig gutes, aber viel zu viel zu essen. Ich bin mir nicht sicher ob ich einfach total normal frühstücken und mittagessen kann - oder ob ich nicht doch fresse, oder aus Angst davor die Mahlzeiten verpasse....?! Ich ertappe mich bei dem Gedanken dass ich ja zumindest das Frühstück verpassen kann - aber eigentlich sollte ich mich doch dem ganzen stellen, wenigstens versuchen mich normal zu verhalten.